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Dein Bild auf Leinwand ist fertig - ein passender Rahmen macht es perfekt!

Dein Bild auf Leinwand ist fertig – jetzt fehlt nur noch der richtige Rahmen. Wir zeigen dir, welche Rahmenarten zum Keilrahmen passen, worauf du bei der Auswahl achten solltest und wie du dein Werk sicher befestigst.

SZ Sabine Zeller Redaktion · MeinLieblingsrahmen
15. Oktober 2025 5 Min. Lesezeit
Dein Bild auf Leinwand ist fertig - ein passender Rahmen macht es perfekt!

Du hast ein Kunstwerk auf Leinwand und fragst dich, welcher Rahmen dazu passt? In diesem Beitrag zeigen wir dir, welche Rahmenarten für Keilrahmen geeignet sind, worauf du bei der Auswahl achten solltest und wie du dein Bild sicher befestigst. So findest du ganz leicht die perfekte Präsentation für deine Leinwand – stilvoll, schützend und genau nach deinem Geschmack.

Der Keilrahmen

Egal ob du deine Leinwand mit Öl- oder Acrylfarben gestaltet hast, ein geeigneter Rahmen lässt dein Kunstwerk noch eindrucksvoller erscheinen. Üblicherweise ist eine Leinwand auf einen Keilrahmen gespannt. Das haben bereits Maler des 19. Jahrhunderts, wie van Gogh, Cezanne und Monet, so gemacht. Beim Keilrahmen ist die Leinwand auf einen Holzrahmen gespannt und auf der Rückseite des Holzrahmens festgeheftet. Der Keilrahmen heißt Keilrahmen, weil man durch Keile auf der Innenseite in den Eckverbindungen den Rahmen dehnen bzw. nach spannen kann, falls die Leinwand nicht mehr straff genug ist.

Malst du mit Öl- oder Acrylfarben, kann dir diese Eigenschaft sehr zugute kommen, da die Farben auf der Leinwand trocknen und nicht in die Leinwand einziehen. Oft sind es dicke Farbschichten, die wie eine Art Relief auf der Leinwand liegen. Ist die Leinwand nicht straff gespannt, kann es sein, dass die Farbe mit der Zeit Risse auf der flexiblen Leinwand bekommt und im schlimmsten Fall abplatzt.

Welche Rahmenart nehme ich für meinen Keilrahmen?

Zur Rahmung deines Keilrahmens kommen grundsätzlich zwei Rahmenarten in Frage: Ein Schattenfugenrahmen oder ein sogenannter Leerrahmen.

Bei beiden Rahmenarten gibt es kein Glas vor dem Bild und keine Rückwand hinter dem Bild. Wäre ein Öl- oder Acrylgemälde hinter Glas, würde die Farbe früher oder später mit dem Glas verkleben und damit wäre dein Bild beschädigt. Außerdem würden manche Farben hinter dem Glas leichter austrocknen und könnten dann abblättern.

Damit du eine fundierte Entscheidung für deinen Keilrahmen treffen kannst, geben wir dir im Folgenden einen Überblick über die beiden Rahmenarten. So kannst du selbst entscheiden, welcher Rahmen am besten zu deinen Vorstellungen passt.

Der Schattenfugenrahmen

Die Rahmung mit einem Schattenfugenrahmen ist eine ganz besondere Art einen Keilrahmen zu rahmen. Der Schattenfugenrahmen wird auch Gemälderahmen oder Guggenheimrahmen genannt. Guggenheimrahmen deshalb, weil er zum ersten Mal in New York im Guggenheim Museum verwendet wurde. Auch er ist ein Rahmen ohne Glas und Rückwand.

Der Schattenfugenrahmen besteht aus einem L-Profil und je nach Leiste entsteht zwischen deinem Bild und dem Rahmen ein Spalt von 0,5-1,5 cm – die charakteristische Schattenfuge. Dein Bild scheint dadurch fast frei im Rahmen zu schweben und wird durch nichts bedrängt oder eingeengt. In Frankreich wird der Schattenfugenrahmen deshalb auch „cadre flottant” genannt, also „Schweberahmen”.

Die Schattenfuge des Schattenfugenrahmens ist nicht nur einfach eine Fuge, sie ist ein richtiges Gestaltungselement. Sie erhöht die Tiefenwirkung in einem Kunstwerk und erzeugt die Illusion und das Gefühl von Volumen. Nicht umsonst wird der Schattenfugenrahmen häufig in Kunstgalerien und Museen mit moderner Kunst verwendet. Den Begriff der Schattenfuge gibt es sogar in der Architektur.

Ein Schenkel des L-förmigen Rahmens befindet sich hinter, bzw. unter deinem Leinwandbild und wird dort von hinten am Keilrahmen festgeschraubt. Der vordere, sichtbare Teil des Rahmens wirkt eher schlank, elegant und dezent.

Wie befestige ich mein Bild im Schattenfugenrahmen?

Bild von vorne einlegen

Das Bild wird von vorne mittig in den Rahmen gelegt – anders als bei herkömmlichen Rahmen, bei denen das Bild von hinten eingelegt wird.

Mit Abstandshaltern fixieren

Damit das Bild mittig liegen bleibt und nicht verrutscht, legst du Abstandshalter in die entstandenen Fugen – am besten so viele, bis das Bild fest sitzt. Das können Holz- oder Kartonstücke, Bierdeckel oder Ähnliches sein. Wenn du es dir zutraust, kannst du die Abstandshalter auch weglassen und den Keilrahmen beim Umdrehen mit den Händen fixieren.

Von hinten verschrauben

Jetzt drehst du Rahmen samt Bild um und verschraubst beides von hinten miteinander. Die Schrauben liefern wir mit dem Rahmen mit, und an jeder Seite ist mittig ein Loch vorgebohrt, sodass die Schrauben mühelos ins Holz gehen.

Aufhängen

Ein Aufhänger-Set legen wir dir ebenfalls bei. Damit ist die Aufhängung an der Wand kein Problem.

Wie ermittle ich die richtige Größe des Rahmens?

Damit du die richtige Größe des Schattenfugenrahmens erhältst und auch wirklich alles passt, gibst du bei der Bestellung die tatsächliche Länge und Breite deines Keilrahmens (gemessen von Außenkante zu Außenkante) und die gewünschte Breite deiner Schattenfuge an. Alles Weitere berechnen wir dann für dich.

Der „normale” Bilderrahmen für deinen Keilrahmen

In unserem Shop findest du eine riesige Auswahl an tollen Bilderrahmen, doch Vorsicht, nicht alle sind für die Rahmung deiner Leinwand geeignet. Bei der Auswahl musst du darauf darauf achten, dass der Rahmen ein ausreichend tiefes Profil hat. Denn der Keilrahmen an sich hat ja bereits eine gewisse Tiefe (meistens ca. 2 cm) und er sollte komplett im Rahmen „verschwinden”. Deshalb braucht dein Rahmen genügend „Ladetiefe”. Hat er das nicht, würde der Keilrahmen hinten über den Rahmen hinausragen. Das wäre optisch nicht sehr ansprechend und der Rahmen würde nicht an der Wand aufliegen. Unsere Profile Olivia, Philippa, Leonie, Linda, Fiona, Victoria und Lara sind ideal für die Rahmung deines Keilrahmens geeignet. Außerdem kannst du für diese Art der Rahmung bei uns einen Leerrahmen bestellen, also ohne Glas und Rückwand.

Wie befestige ich meinen Keilrahmen im Bilderrahmen?

Die Befestigung des Keilrahmens in einen Leerrahmen deiner Wahl ist dank Keilrahmenlaschen recht unkompliziert. Keilrahmenlaschen sind kleine Metallbleche, die als Verbindungsstück zwischen den beiden Rahmen fungieren.

Die Falztiefe ist der Unterschied zwischen der Breite und Länge, die das Bild im Inneren des Rahmens hat, und dem, was man hinterher vom Bild sieht. Das heißt: Der Bilderrahmen verdeckt rings um das Bild einen kleinen Streifen durch Überlappung. Damit wird das Bild gehalten und kann nicht nach vorne aus dem Rahmen kippen. Klingt in der Erklärung kompliziert, ist aber einfach und logisch.

Laschen annageln

Die Keilrahmenlaschen werden zuerst an die Innenkante der Bilderrahmenleiste genagelt. Deshalb sollte der Rahmen eine Ladetiefe von ca. 2 cm haben, je nachdem, wie dick der Keilrahmen selbst ist.

Keilrahmen einlegen

Als Nächstes legst du den Keilrahmen in den Rahmen ein. Jetzt ragen zwischen Rahmen und Keilrahmen die Keilrahmenbleche vor.

Bleche umklappen

Die vorstehenden Bleche klappst du auf den Keilrahmen um, sodass sie auf ihm aufliegen. Dein Bild wird dadurch im Rahmen festgehalten.

Optional zusätzlich sichern

Wer möchte, kann die Laschen zusätzlich am Keilrahmenholz festnageln. Das ist aber nur ratsam, wenn das Bild zu viel Spiel im Rahmen hat oder recht groß ist. Im Normalfall reicht eine Lasche pro Rahmenseite.

Jetzt musst du für dein Kunstwerk nur noch den richtigen Platz an der Wand finden.

Häufige Fragen

Welche Rahmenarten passen zu einem Keilrahmen?
Zur Rahmung deines Keilrahmens kommen grundsätzlich zwei Rahmenarten in Frage: ein Schattenfugenrahmen oder ein sogenannter Leerrahmen. Bei beiden gibt es kein Glas vor dem Bild und keine Rückwand dahinter. Für einen normalen Bilderrahmen brauchst du dagegen ein ausreichend tiefes Profil, damit der Keilrahmen komplett darin verschwindet.
Warum darf ein Öl- oder Acrylgemälde nicht hinter Glas?
Wäre ein Öl- oder Acrylgemälde hinter Glas, würde die Farbe früher oder später mit dem Glas verkleben und dein Bild wäre beschädigt. Außerdem würden manche Farben hinter dem Glas leichter austrocknen und könnten dann abblättern. Deshalb kommen für Leinwände Rahmen ohne Glas und Rückwand zum Einsatz.
Wie breit ist die Schattenfuge bei einem Schattenfugenrahmen?
Der Schattenfugenrahmen besteht aus einem L-Profil, und je nach Leiste entsteht zwischen deinem Bild und dem Rahmen ein Spalt von 0,5-1,5 cm – die charakteristische Schattenfuge. Dein Bild scheint dadurch fast frei im Rahmen zu schweben. In Frankreich heißt dieser Rahmen deshalb auch cadre flottant, also Schweberahmen.
Welche Maße gebe ich für einen Schattenfugenrahmen an?
Gib bei der Bestellung die tatsächliche Länge und Breite deines Keilrahmens an, gemessen von Außenkante zu Außenkante, dazu die gewünschte Breite deiner Schattenfuge. Alles Weitere berechnen wir dann für dich, damit der Rahmen wirklich passt.
Wie befestige ich meinen Keilrahmen in einem Leerrahmen?
Dafür gibt es Keilrahmenlaschen, kleine Metallbleche, die als Verbindungsstück zwischen den beiden Rahmen dienen. Du nagelst sie zuerst an die Innenkante der Bilderrahmenleiste, legst dann den Keilrahmen ein und klappst die vorstehenden Bleche auf den Keilrahmen um, sodass dein Bild festgehalten wird. Im Normalfall reicht eine Lasche pro Rahmenseite, und der Rahmen sollte eine Ladetiefe von ca. 2 cm haben, je nachdem, wie dick der Keilrahmen ist.
Zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2025
Über den Autor

Sabine Zeller

Redaktion · MeinLieblingsrahmen

Sabine schreibt für MeinLieblingsrahmen über Bildgestaltung, Rahmung und alles rund um den passenden Bilderrahmen – mit viel Fachwissen aus der Werkstatt und einem Blick fürs Detail.

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